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Vergütung als Verwaltungsrätin

2015 war es so weit, die Aktivierung des Kommunalunternehmens wurde Schritt für Schritt vollzogen.

Zur Erinnerung, in dem Kommunalunternehmen befinden sich ca. 200 gemeindeeigene Wohnungen. Eine Entwicklung der Liegenschaften war in der Vergangenheit nicht möglich. Deshalb wurde nach einer selbstständigen Organisation gesucht, die dem Gemeinderat eine möglichst große Einflussnahme ermöglicht; im Gegensatz z.B. zu einer GmbH.

In der Regel reichen zwei Sitzungen in einem Jahr, bei uns waren es sechs. Bei einem Sitzungsgeld von 35€ ergibt das 210€.

Gutschrift auf meinem Konto
210€ – Kommunal­unterneh­men Bad Wiessee
23.12.2015 Vergütu­ng Verwaltu­ngsratss­itzungen 2015

Aufwandsentschädigung

Offenlegung meiner Einkünfte als Gemeinderätin

Bei der Kommunalwahl vor zwei Jahren versprach ich Transparenz. Selbstverständlich muss ich bei mir anfangen und so lege ich meine finanzielle Situation offen.

Gutschriften auf meinem Konto
425€ – GUTSCHRI­FT GEMEINDE BAD WIESSEE
18.12.2014­ Entschädigung für Sitzunge­n und Gemeinde­ratstät­igkeit Mai – Dezember 2014

925€ – GUTSCHRI­FT GEMEINDE BAD WIESSEE
30.12.2015   ­Entschädigung für Sitzunge­n und Gemeinde­ratstät­igkeit für das Jahr 2015

Als Gemeinderätin bekomme ich eine Aufwandsentschädigung von 25€ pro Monat und 25€ pro Sitzung. In der Regel findet sich der Gemeinderat 1x pro Monat zu Sondersitzungen ein. Die Ausschüsse tagen nach Aufwand. Dies heißt 1x im Jahr kommt der Rechungsprüfungs-, sowie der Haupt- und Finanzausschuss zusammen. Zurzeit ist der Bauausschuss stark beschäftigt und trifft sich im Schnitt alle 1-2 Monate.

Als Fraktions- und Gruppenlose bin ich in keinem Ausschuss Mitglied und bekomme demnach auch kein Sitzungsgeld. Aber ich darf den Sitzungen als Zuschauerin beisitzen, was ich selbstverständlich tue, damit ich weiß was in den Ausschusssitzungen besprochen wird.

Hier ist eine detaillierte Aufschlüsselung meiner Aufwandsentschädigungen.
25€ x 8 = 200€   Sitzungspauschale  pro Monat 25€ von Mai bis Dezember 2014
25€ x 9 = 225€   Mai – Dez. 2014 Teilnahme an 9 Sitzungen mit einem Sitzungsgeld von 25€

25€ x 12 = 300€   Sitzungspauschale  pro Monat 25€ von Januar bis Dezember 2015
25€ x 17 = 425€   Jan.- Dez. 2015 Teilnahme an 17 Sitzungen mit einem Sitzungsgeld von 25€
An zwei Sitzungen konnte ich nicht teilnehmen, diese muss ich zurücküberweisen.

10€ x 8 = 80€        Technikpauschale pro Monat 10€ von Mai – Dezember 2014
10€ x 12 = 120€    Technikpauschale pro Monat 10€ von Januar – Dezember 2015

Außerdem genieße ich Vergünstigungen im Badepark, hier werde ich wie eine Mitarbeiterin berechnet.

Die Einnahmen wurden von mir verwendet für meine Seminare in der Kommunalpolitik und für Fachliteratur, Büromaterial, sowie ein Tablet für die Sitzungen, damit ich das Ratsinformationssystem nutzen kann.

Mit dem Geld finanziere ich auch die Ausgaben als Seniorenbeauftragte. Hier fallen Kosten für Telefon, Auto, Büromaterialien, Spiele, Getränke, Reinigungs- und Nahrungsmittel an. Als Seniorenbeauftragte arbeite ich auch ehrenamtlich, bekomme aber keine Aufwandsentschädigung und verfüge über kein Budget.

Gedanken zum Jahreswechsel

Rathaus Bad Wiesse

Das Rathaus in Bad Wiessee

Zwischen Weihnachten und Neujahr nutze ich in der Regel die Zeit um zurück zu schauen.

Als Gemeinderätin durfte ich weiterhin viel lernen und ich verstehe heute die politischen Zusammenhänge wesentlich besser. Mir ist nun klar wieso vieles nicht funktionieren darf. Ein Beispiel was ich persönlich gut bei der Umsetzung beobachten konnte, ist das Ratsinformationssystem. Viele Dinge wären viel zu einfach und die Räte, sowie die Bürger hätten die Möglichkeit Inhalte, Vorgänge, Zusammenhänge und Abläufe zu verstehen.

Wieso ist das so gewollt? Weil es bei uns schwierig ist gute Projekte/Ansichten durchzusetzen. Was sind gute Projekte? Fast jeder Gemeinderat hat so seine Eigenen. Unter Anderen ist da Herr Huber mit „seinem“ Kommunalunternehmen. Sehr lange bekämpft und nun als es sich nicht mehr aufhalten ließ, könnte man meinen, dass es die Idee von ganz anderen Räten war. Es ist erstaunlich, wie schnell die Meinungen kippen können.

Für mich ist es gut einen gewissen Abstand zu behalten um sachlich zu bleiben. So werde ich weiterhin versuchen mir selbst eine Meinung zu bilden, indem ich mit den Verantwortlichen oder Beteiligten spreche. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass dies sehr zeitaufwendig ist, doch ich werde es in diesem Jahr auch so weiter praktizieren.

Ansonsten muss ich als Gemeinderätin realistisch denken und frage mich stets: Was kann ich wirklich bewegen?

Und bei dieser Frage bin ich sehr dankbar, dass ich als Seniorenbeauftragte direkt etwas für unsere Bürger tun darf. Mein Wunsch für dieses Jahr ist es in Richtung „Verbinden der Generationen“ zu arbeiten. – Verständnis füreinander aufzubauen. -

Als Verwaltungsrätin des Kommunalunternehmens beschäftigte ich mich letztes Jahr mit den Mietern und ihren Wünschen im Bereich des Wohnens. In diesem Jahr müssen wir Räte schauen was energetisch sinnvoll ist und wie die Umsetzung gelingen kann.

Ja, das wird wieder ein spannendes Jahr und ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit allen politischen Richtungen.

Diskussion über Aktuelles

Nach einem offenen Aufruf trafen sich vorgestern eine kleine Gruppe politisch interessierter Personen, um über Aktuelles zu diskutieren.

Als Gemeinderätin ist es für mich sehr wichtig zu verstehen, was die Bürger für Meinungen vertreten. Und natürlich möchten die Bürger auch wissen wie bei uns Kommunalpolitik entsteht. Hierzu waren unsere Themen: das heutige Demokratieverständnis, Traditionsbewusstsein, Volkshochschule, Sonnenbichl, Jod-Schwefelbad, Kaufrückabwicklung altes Spielbankgelände und Brennerpark.
Die Themen ergaben sich aus der aktuell bevorstehenden öffentlichen Sitzung des Gemeinderates Bad Wiessee und aus Themen die allgemein von Interesse waren.
Ich bedanke mich für die vielen Impulse, nun liegt es an mir die Argumente in die Ratssitzung einzubringen.

Mein persönlicher Kommentar:
Jede Gemeinde hat ihre eigenen selbst verwalteten politischen Vorgehensweisen.
Das beginnt bei den Bürgern die ihre politischen Vertreter in den Rat wählen. Dieser Rat entscheidet mit seiner Mehrheit was in der Gemeinde geschehen soll und der Bürgermeister veranlasst in der Verwaltung die Umsetzung. Dies ist sehr vereinfacht die gesetzliche Vorgabe. Nun gibt es Gemeinden mit einer starken Mehrheit einer Gruppierung. Oder mehrere Gruppierungen, wo die Mehrheiten nicht immer eindeutig sind. Entscheidend sind immer die Mehrheiten. In unserer Gemeinde gibt es für ihre Größe sehr viele Themen. Dann möchte die eine Gruppierung dies und die Andere wieder etwas anderes und die Verwaltung oder die Berater sagen, dass es nur so umsetzbar ist.
Ok, als Gemeinderätin hätte ich gerne eine klare Richtschnur und ich dachte Gesetze sind da ganz praktisch. Nur hier gibt es Grauzonen, das heißt es gibt eine Bandbreite wie etwas ausgelegt werden kann und entscheidend sind dann oft Grundsatzurteile, denn zeigen uns wie Gesetze gelebt werden. Also wäre doch sinnvoller sich diplomatisch auf einer Sachebene zu einigen. Dann nehme ich mal das Beispiel altes Spielbankgelände. Hier weiß der Gemeinderat seit über 10 Jahren, dass er ein Hotel haben möchte. Wieso Hotel? Ich denke: „Dazu habe ich keine Marktanalyse gesehen.“ Dann hieß es vor geraumer Zeit, der Markt braucht ein Familienhotel. Was braucht denn unsere Gemeinde wirklich? Wir brauchen Unternehmen die ihre Gewerbesteuer bei uns abführen. Wir brauchen Unternehmen die unseren Ort nicht mit Monsterbauten zu pflastern. Wir brauchen Unternehmen die gut für ihre Mitarbeiter sorgen. Wir brauchen Unternehmen die nicht auf Menschenmassen ausgelegt sind, weil wir sonst im Verkehr ersticken. Wir brauchen Unternehmen mit einem guten Image, das heißt der ethische Anspruch sollte uns wichtig sein, damit wir nicht erpresst werden. Diese Unternehmen kommen in Gemeinden die sich einig sind was sie wollen und dies auch kommunizieren. Wo wollen wir denn hin? Ich höre dazu im Gemeinderat immer wieder:
Wir wollen Geschäft machen, im Bereich Tourismus, den dann werden die Einzelhandelsgeschäfte angekurbelt. Und mit dem Bereich Gesundheit werden Arbeitsplätze geschaffen. Das ist alles richtig, doch mit welcher Qualität? Als Unternehmensberaterin frage ich als erstes nicht nach dem Umsatz sondern den erreichten Zielen. Meistens ist das wichtigste Ziel einen Gewinn zu erwirtschaften. Wenn ich hier Zahlen bekomme sind das Umsätze oder Schätzungen. Natürlich funktioniert eine Gemeinde verwaltungstechnisch ganz anders, doch die Unternehmungen, die sich bei uns ansiedeln haben klare Vorstellungen. Haben für sich eine Unternehmensethik. Was möchten wir? Wir treiben und schauen was da so kommt. Ich höre immer, dass ich Vertrauen haben muss, doch sorry, die Geschäftswelt hat sich geändert. Früher habe ich per Handschlag die Geschäfte abgeschlossen, was rechtlich Bestand hat. Nur wenn es dann Probleme gab war die Beweisführung nicht möglich. Mit dem Mauerfall änderte sich für mich in Westberlin plötzlich alles. Die Geschäfte wurden knallhart. Und ich denke das ist bei uns auch so. Natürlich hat mir die alte Zeit besser gefallen, doch die ist nicht mehr da.

Grundsätzlich gibt es in der Verwaltung und im Gemeinderat Bewegung, es wird nach Lösungen gesucht und es gibt Raum für Entwicklung. Das ist sehr gut!

 

Sachorientierte Kommunalpolitik

Als Gemeinderätin habe ich nun meinen Weg in der sachorientierten Kommunalpolitik gefunden. Das gedeutet für mich von der Sache etwas zu wissen um in den Sitzungen eine Meinung zu vertreten. Dazu versuche ich mich im Vorfeld umfassend zu informieren und mit beteiligten Menschen zu sprechen. Oder, wenn das nicht möglich ist, meiner Intuition zu folgen.

Als Grundlage für meine Arbeit halte ich mich an die ISO DIN 26000.

Sie ist keine Norm im üblichen Sinne, sondern ein Leitfaden für die Zusammenarbeit. Die wichtigsten Themen sind:

  1. Organisationsführung,
  2. Menschenrechte,
  3. Arbeitspraktiken,
  4. Umwelt,
  5. faire Betriebs- und Geschäftspraktiken,
  6. Konsumentenanliegen und
  7. Einbindung und Entwicklung der Gemeinschaft.

Meine persönlichen Prinzipien könnte ich nicht besser formulieren.

  1. Rechenschaftspflicht,
  2. Transparenz,
  3. ethisches Verhalten,
  4. Achtung der Interessen der Stakeholder (Beteiligten),
  5. Achtung der Rechtsstaatlichkeit,
  6. Achtung internationaler Verhaltensstandards sowie
  7. Achtung der Menschenrechte.

Nun frage ich mich, wie kann ich damit in der Kommunalpolitik arbeiten?  Welche Möglichkeiten habe ich?

Deshalb möchte ich mit Ihnen reden und über Themen diskutieren die sie und mich bewegen. Das nenne ich dann Transparenz. Allerdings unter Achtung der Rechtsstaatlichkeit. Das bedeutet für mich, in dem gesetzlichen Rahmen eines Gemeinderatsmitglieds zu bleiben.

Partei- und Fraktionslose Gemeinderätin

Immer wieder tauchen die wildesten Gerüchte über mich auf und die Leute fragen sich:

„Was hat die Meister für eine politische Position?“

Alles begann mit der Wählergruppe.Peace love and happyness award
Die Gruppe fand sich kurz vor der Kommunalwahl zusammen, um für den Erhalt des Badeparks in unserer Gemeinde zu kämpfen. Und obwohl wir nur 8 Personen auf der ranBW Gruppenliste sind, kannten sich die meisten von uns nicht. Leider wurden wir keine homogene Gruppe. Doch um so erstaunlich war es, dass trotz vieler Meinungsverschiedenheiten und geraumer Turbulenzen 3 Personen ein Mandat im Gemeinderat bekamen. Ich denke, damit hat keiner gerechnet, da nur der ranBW Bürgermeisterkandidat von der CSU unterstützt wurde und nicht die Wählergruppe. Die Personen von ranBW wurden von Wiessern gewählt, die sich kritische Gemeinderäte wünschten. Es sollte ran gegangen werden. So verstehe ich meinen Wählerauftrag und das tue ich.

Nun zu den Fraktionen. Um in Ausschüsse zu kommen muss ein Gemeinderatsmitglied in einer Fraktion mit mindestens 3 Mitgliedern sein und deshalb haben wir eine ranBW- Fraktion gegründet. Wir teilten uns die Themen auf und ich hoffte auf eine konstruktive Arbeit nach ISO 26000. Doch leider kam alles anders und so habe ich konsequent die Fraktion verlassen. Bei mir geht es um Inhalte und nicht um Machtgehabe. Ob ich wieder einer Fraktion beitrete weiß ich noch nicht. Im Moment möchte ich ein verbindendes Element sein. So arbeite ich gerne ehrenamtlich für unsere Bürger und biete ihnen damit eine neutrale Gemeinderätin. Meine politische Richtung heißt bürgernahe Sachpolitik und direkte Demokratie (www.mehr-demokratie.de). Früher hätte ich gesagt: Ich stehe rechts vom sozialen Liberalismus, der aus einer Bürgerschaft entsteht, die selber Verantwortung übernimmt und sich für gesellschaftlich sozial Schwache einsetzt, ihnen aber immer die Möglichkeit gibt sich selber zu entwickeln. Wirtschaftlich bin ich für eine soziale Marktwirtschaft (mit wenig Lobbyismus und unsinnigen Regularien) und mehr Selbstbewusstsein (Beispiel TTIP). Im kommunalen Bereich ist ein wirtschaftlicher Mix sicher von Vorteil. Auf alle Fälle werde ich später dazu noch mehr schreiben.

Politisch bewundere ich Petra Kelly, Angela Merkel, Sabine Leutheusser- Schnarrenberger, Hans- Dietrich Genscher, Hannelore Kraft, Boris Palmer und Marina Weisband.

Was nicht sein darf gibt es nicht!

Garden gnomes - GötzeGestern gab es eine Gemeinderatssitzung die sich ausschließlich mit dem Kommunalunternehmen für unsere gemeindlichen Wohnungen beschäftigt hat. Es wurde schon sehr viel drüber geredet und vor einem Jahr einigte sich noch der alte Gemeinderat auf eine Satzung. Umgesetzt werden konnte sie nicht, da sie auf Wunsch einiger Gemeinderatsmitglieder dem Landratsamt vorgelegt wurde, um vereinzelte Punkte klarer darzustellen.

Gestern wurde die gesamte Satzung erneut gemeinschaftlich durchgearbeitet und für Fragen standen zwei externe Berater zur Verfügung. Letztendlich wurde die Satzung beschlossen, obwohl eine Gemeinderätin nicht verstanden hat, dass sie als Stellvertreterin bei einer Verwaltungsratssitzung nicht zuhören darf, wie es bei einem Ausschuss möglich ist. Sie wollte nicht verstehen, dass rechtlich ein Verwaltungsrat eben kein Ausschuss des Gemeinderates ist. Sie ist der Meinung, alle wollen Sie nicht verstehen, außer ihrer Fraktion und dem Grüppchen.
Genauso verhält es sich mit der Benennung des Verwaltungsrates. Natürlich kann man sich an die Gepflogenheiten des Ausschusses orientieren, aber rechtlich muss dies nicht so sein. Der Gemeinderat hat die Freiheit dies zu bestimmen. So hätten in den Verwaltungsrat auch externe Mitglieder gewählt werden können. Der Verwaltungsrat muss nicht wie bei den Ausschüssen ein Abbild des Gemeinderats darstellen. Gestern war dies wohl besonders einer Person nicht klar, die lautstark ihrem Unmut Luft verschaffte. Dieses Verhalten erklärt sehr gut, wieso der Wiesseer Gemeinderat so negativ gesehen wird.

Mehr zu der Sitzung: hier und hier.

Seniorenbeauftragte

Im Oktober bin ich gestartet mit dem Beitrag im “Wiessee im Blick”:

Neue Seniorenbeauftragte in Bad Wiessee

Das Ehrenamt der Seniorenbeauftragten in Bad Wiessee wurde von Frau Beate Meister übernommen. Frau Meister, die seit März Gemeinderätin in Bad Wiessee ist, hat es sich unter dem Motto „Bürger helfen Bürger“ zur Aufgabe gemacht den Senioren in unserer Gemeinde unbürokratisch mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

„Als Wiesseer Bürgerin biete ich unseren älteren Menschen meine persönliche Hilfe an. Dazu können Sie mich gerne anrufen. Bei Bedarf ist ein Treffen im Rathaus möglich oder auf Wunsch komme ich zu Ihnen nach Hause. Diskrektion ist von meiner Seite selbstverständlich.

Für alle älteren aktiven Bürger kann unser Seniorenstüberl am Dourdanplatz zu einem erweiterten Begegnungszentrum werden, um es für vielfältige unterhaltsame Freizeitangebote zu nutzt. Hierzu suche ich noch freiwillige Seniorinnen und Senioren. Ich freue mich über jedes Gespräch, denn es ist mir eine Herzensangelegenheit für unsere Wiesseer Bürger direkt da zu sein.“

So konnte zum Beispiel im Fall eines alleinstehenden schwer erkrankten Mannes geholfen werden. Der Wiesseer Senior lag in einem Münchner Krankenhaus und hatte nicht geregelt, wer sich während des Krankenhausaufenthalts um die Bezahlung seiner Rechnungen kümmert. Mit seinem Einverständnis wurde ein rechtlicher Betreuer beantragt und eingesetzt.

Kontakt zur Seniorenbeauftragten Beate Meister:

Telefon:  08022.704771
E-mail:  senioren@beatemeister.de

16. März 2014 Kommunalwahl

Wer erinnert sich noch?
Genau vor einem Jahr haben sich die Einwohner von Bad Wiessee für Ihre politische Vertretung entschieden. Im Prinzip bleibt alles beim “Alten”. Die Mehrheit bildet der Wiesseer Block mit der SPD. Und der Rest? Die CSU versucht kritisch zu sein, ist aber oft nur dagegen, wie das Grüppchen um ranBW (Bürgerliste). Ich arbeite eigenständig und schaue mir alles genau an. Außerdem lerne ich viel über die Dinge, die eine Gemeinde beschäftigt. Sehr spannend finde ich auch andere Gemeinden, den die haben oft die gleichen Probleme wie wir, obwohl sie oft weit entfernt liegen.

Mein Fraktionsaustritt

Ein Fraktionsaustritt ist keine leichtfertige Entscheidung – besonders in unserem Ort – hier gibt es oft nur “entweder” – “oder” und daran wird festgehalten. Das wäre auch für mich der leichtere Weg gewesen. Doch für mich ist es wichtig heraus zu finden wer welche Wahrheit sagt und schreibt. Während meiner Recherchen fand ich bei manchen Menschen große Ängste. Sie trauten sich nicht ihre eigenen Meinung zu äußern. Wieder Andere haben so viel Aggressionspotential in sich, wo ich mir immer die Frage gestellt habe: Leute, was ist Euch nur passiert? Jetzt weiß ich es, da ich es selber erlebe. Politik ist bei uns Kampf, der gewachsen ist. Da geht es nicht mehr um die Sache, da wird alles schlecht gemacht. Nur alles ist eben nicht immer schlecht. Und Kompromisse können nur gefunden werden, wenn alle Beteiligten zusammen arbeiten wollen. Das nennt man soziales Verhalten und dies macht eine gute Demokratie aus. Wenn sich alle an einen Tisch setzen und konstruktiv Lösungen suchen.

 

Nachfolgend können Sie meinen Brief an den Bürgermeister lesen:

Bad Wiessee, den 9.10.2014                                                                    Beate Meister
.                                                                                                                        Ringbergstraße 38 h
.                                                                                                                        83707 Bad Wiessee

Sehr geehrter Hr. Bürgermeister Höß

Mit diesem Schreiben informiere ich Sie laut Geschäftsordnung „§5 Fraktion, Aus­schuss­­gemeinschaften“ über meinen Austritt aus der Fraktion ranBW, da ich von meinem Fraktionssprecher Hr. Neresheimer über wichtige Informationen von der Gemeinde, Rundschreiben der Gemeinde und anderen Vorgängen des öfteren nicht informiert wurde.

Ich bitte Sie daher mich in Zukunft auf evtl. bestehende Gemeinderats Email-Verteiler sowie den Gemeinderat betreffende Rundschreibenverteiler direkt aufzunehmen, damit ich, die für meine Arbeit notwendigen und wichtigen Informationen direkt, rechtzeitig und vollständig erhalte.

Mit freundlichen Grüßen

Beate Meister

Hier finden Sie meine öffenliche schriftliche Erklärung zur Gemeinderatssitzung:

Was ist übrig geblieben von der Bürgerliste ranBW

Gestartet ist die Bürgerliste ranBW mit diesen Versprechen:

*   Sozial-kompetente Politik

*   Professionelle und moderne Verwaltung

*   Offene Kommunikationsplattformen

*   Transparenz im Gemeinderat und für den Bürger

*   Faire Prüfung des Badeparks

*   Familienfreundliche Stadtplanung

*   Energiethemen ernst nehmen

*    Aktive Bürgerbeteiligung

Darüber hinaus wollte die Gruppe nach DIN ISO 26000 „Leitfaden für gesellschaftliche Verantwortung von Organisationen“ eine auf unsere Gemeinde angepasste Satzungsergänzung erarbeiten. Dazu gehören unter anderem Rechenschaftspflicht, Transparenz und ethisches Verhalten. Es stellte sich jedoch heraus, dass dies leere Worte waren. Das Prinzip wurde umgedreht. Selbst wird nicht danach gearbeitet, doch von allen Anderen wird es mit Nachdruck gefordert. Das endet in einer Arbeitsweise, die nicht Ziel führend ist, keinen Konsens sucht sondern die Konfrontation. Politisch kann so eine Gemeinde zerstört und wirtschaftlich eine Verwaltung aufgearbeitet werden. Das kann ich mit meinem Gewissen nicht weiter vereinbaren.

Ein Fraktionssprecher, der seine Mitglieder nicht informiert braucht keine Mitglieder. Dies ist zum wiederholten Male und ebenso am Mittwoch den 8.10.14 geschehen. Es gab eine Fraktionsprechersitzung im Rathaus von der die Fraktion vorher nichts erfahren hat, unabgesprochene Entscheidungen wurden über die Fraktion hinweg getroffen und danach keinerlei Informationen weitergegeben. Erst als ich am Donnerstagnachmittag bei Herrn Thim und Herrn Neresheimer danach fragte bekam ich nur ausgesuchte und spärliche Informationen. Herr Thim bat mich daraufhin, meinen Fraktionsaustritt noch einmal zu überdenken. Doch genau an diesem Punkt waren wir schon des Öfteren, aber ein nächstes Mal würde es nicht geben.

Seit meiner Wahl zur Gemeinderätin spreche ich mit den Einwohnern, allen Gemeinderäten, dem Bürgermeister und der Verwaltung um mir ein Gesamtbild zu verschaffen und meiner Aufgabe als Gemeinderätin nachzukommen. Dies werde ich auch weiterhin tun. Wer mich kennt, der weiß dass ich durchaus kritisch bin und genau hin schaue. Doch ich bleibe immer verhältnismäßig, sachlich, kooperativ und konstruktiv. Wir als Gemeinderat haben die Aufgabe Probleme für den Bürger zu lösen und nicht welche zu schaffen. Konstruktive Arbeit hat nichts mit persönlichen Befindlichkeiten zu tun. Gekränkte Eitelkeit hat nichts am Ratstisch verloren. Wir sind doch alle gestandene Persönlichkeiten, die es nicht nötig haben sich auf dieser untersten Ebene zu bewegen.

Politik mal anders: parteilos | unabhängig | klar | offen | demokratisch

Sie haben Fragen und möchten mehr über mich erfahren? Dann rufen sie mich an unter 08022.704771 oder lesen Sie meinen Blog blog.beatemeister.de

Ihre  Beate Meister