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Das Seniorenstüberl wird zum Bürgerstüberl

Langsam geht meine Zeit als Seniorenbeauftragte zu Ende und nun wird es Zeit alle Aktivitäten zu dokumentieren. Vor einigen Jahren hatte ich keine Zeit auch noch im Blog zu schreiben. Das Schreiben ist nicht gerade eine Stärke von mir:-)

Ich setze gerne etwas in der Praxis um. Visionen und Ziele hatte ich genug. Mein Tatendrang war hoch motiviert und mein Dank geht an unseren Bürgermeister Peter Höß. Alle Ideen die ich hatte durfte ich umsetzen. Welch ein Glücksfall!
Mein Plan war:
1. Im “Wiessee im Blick, jetzt Bürgerboten” schreiben
2. Mit möglichst vielen Menschen sprechen was sich unsere Senioren wünschen
3. Was tun andere Gemeinden oder Länder oder Organisationen für die ältere Bevölkerung
4. Ausprobieren was bei uns mit den vorhandenen Gegebenheiten umsetzbar ist

Schnell merkte ich, wie wichtig ein ungestörter Ort für Gespräche ist. Im Rathaus war kein Platz, also wo konnte ich hin Der Gasthof “zur Post” hat Nebenräume, doch hier musste Umsatz generiert werden. Und dann gab es noch das Seniorenstüberl, darüber hörte ich die wildesten Geschichten. Ich finde es faszinierend wie bedeutend dieser Platz für die Menschen hier ist. Meine Vision ist ein Mehrgenerationsort zu sein und deshalb fand ich Bürgerstüberl als Namen besser und der Bürgermeister hatte zum Glück die gleiche Idee.

Mein Text im “Wiessee im Blick” für den Februar 2015

Das Seniorenstüberl wird zum Bürgerstüberl!

Sie sind herzlich eingeladen sich das Bürgerstüberl unverbindlich anzuschauen. Am Mittwoch, den 4. Februar gibt es von 17 – 18 Uhr einen Abend der offenen Tür.

In Zukunft werden sich im Bürgerstüberl nicht nur Senioren treffen, sondern auch Selbsthilfegruppen, Behinderte oder/und ihre Angehörigen. Es sind Tauschbörsen für Bürger möglich, ein Mehrgenerationen kochen ist denkbar und abends könnten sich kleinere Vereine treffen. Im Moment werden alle Anfragen gesammelt, um dann zu schauen, wie die optimale Organisation umzusetzen ist.  Das Bürgerstüberl ist leicht zu finden, es befindet am Dourdanplatz auf der rechten Seite ein kleines Stück in Richtung See. Das Stüberl ist behindertengerecht.

Ihre Seniorenbeauftragte
Beate Meister
Telefon: 08022.704771
E-Mail:  senioren@beatemeister.de

Spielenachmittag für Senioren am Montag
Brettspiele, Kartenspiele, Würfelspiele – was wünschen Sie sich?
Wenn Sie möchten, bringen Sie ihr Lieblingsspiel zu unserem Spielenachmittag mit. Sie finden uns im Bürgerstüberl. Hier spielen wir jede Woche Montagnachmittag nach Herzenslust mit Gleichgesinnten.

Stammtisch für engagierte Bürger am Mittwoch
Eine völlig ungezwungene und schöne Gelegenheit sich näher kennen zu lernen ist unser Stammtisch für engagierte Bürger. Zu diesem Stammtisch sind alle herzlich eingeladen und wir freuen uns sehr über jeden Bad Wiesseer. Insbesondere für neu Zugezogene ist das sicher auch eine gute Gelegenheit, nette Leute zu treffen und sich angenehm zu unterhalten. Vielleicht ist es für den einen oder anderen ja der Anfang neuer Freundschaften.

Musikalischer Nachmittag für Senioren am Mittwoch
Lassen Sie sich überraschen, hier wird improvisiert und Sie können Wünsche äußern.

Neu! Abend der offenen Tür am Mittwoch, den 4. Februar
Für alle, die das Bürgerstüberl noch nicht kennen und es sich anschauen möchten.

Veranstaltungskalender Februar 2015 im Bürgerstüberl

Wann? von / bis Was?
Mo. 02.02.2015 14.00-17.00 Uhr Spielenachmittag für Senioren
Mi. 04.02.2015 14.00-15.00 Uhr Stammtisch für engagierte Bürger
15.00-17.00 Uhr Musikalischer Nachmittag für Senioren
17.00-18.00 Uhr Abend der offenen Tür
Do. 05.02.2015 14.00-17.00 Uhr Seniorennachmittag mit Kaffee und Kuchen
Mo. 09.02.2015 14.00-17.00 Uhr Spielenachmittag für Senioren
Mi. 11.02.2015 14.00-15.00 Uhr Stammtisch  für engagierte Bürger
15.00-17.00 Uhr Musikalischer Nachmittag für Senioren
Do. 12.02.2015 14.00-17.00 Uhr Unsinniger Donnerstag mit dem VDK
Mo. 16.02.2015 14.00-17.00 Uhr Spielenachmittag für Senioren
Mi. 18.02.2015 14.00-15.00 Uhr Stammtisch  für engagierte Bürger
15.00-17.00 Uhr Musikalischer Nachmittag für Senioren
Do. 19.02.2015 14.00-17.00 Uhr Seniorennachmittag mit Kaffee und Kuchen
Mo. 23.02.2015 14.00-17.00 Uhr Spielenachmittag für Senioren
Mi. 25.02.2015 14.00-15.00 Uhr Stammtisch für engagierte Bürger
15.00-17.00 Uhr Musikalischer Nachmittag für Senioren
Do. 26.02.2015 14.00-17.00 Uhr Seniorennachmittag mit Kaffee und Kuchen

Für die sportlichen Senioren bietet Inge Amstein (Ski- Club Bad Wiessee) im Badepark jeden Dienstag um 14.30- 15.00 Uhr Wassergymnastik an. Es können alle Senioren aus bayrischen Vereinen teilnehmen, die sich im Badepark aufhalten. Zusätzliche Kosten entstehen nicht, da alle bayrischen Vereinsmitglieder versichert sind. Weitere Informationen unter Telefon: 08022-857575 Inge Amstein

Macht es Ihnen Freude, Ihr Wissen und Ihre Erfahrungen an junge Menschen weiter zu geben? Wir suchen Senioren die gerne Kindern und Jugendlichen helfen. Wenn Sie Interesse haben, dann melden Sie sich bei Beate Meister. Telefon: 08022-704771

Aufwandsentschädigung

Offenlegung meiner Einkünfte als Gemeinderätin

Bei der Kommunalwahl vor zwei Jahren versprach ich Transparenz. Selbstverständlich muss ich bei mir anfangen und so lege ich meine finanzielle Situation offen.

Gutschriften auf meinem Konto
425€ – GUTSCHRI­FT GEMEINDE BAD WIESSEE
18.12.2014­ Entschädigung für Sitzunge­n und Gemeinde­ratstät­igkeit Mai – Dezember 2014

925€ – GUTSCHRI­FT GEMEINDE BAD WIESSEE
30.12.2015   ­Entschädigung für Sitzunge­n und Gemeinde­ratstät­igkeit für das Jahr 2015

Als Gemeinderätin bekomme ich eine Aufwandsentschädigung von 25€ pro Monat und 25€ pro Sitzung. In der Regel findet sich der Gemeinderat 1x pro Monat zu Sondersitzungen ein. Die Ausschüsse tagen nach Aufwand. Dies heißt 1x im Jahr kommt der Rechungsprüfungs-, sowie der Haupt- und Finanzausschuss zusammen. Zurzeit ist der Bauausschuss stark beschäftigt und trifft sich im Schnitt alle 1-2 Monate.

Als Fraktions- und Gruppenlose bin ich in keinem Ausschuss Mitglied und bekomme demnach auch kein Sitzungsgeld. Aber ich darf den Sitzungen als Zuschauerin beisitzen, was ich selbstverständlich tue, damit ich weiß was in den Ausschusssitzungen besprochen wird.

Hier ist eine detaillierte Aufschlüsselung meiner Aufwandsentschädigungen.
25€ x 8 = 200€   Sitzungspauschale  pro Monat 25€ von Mai bis Dezember 2014
25€ x 9 = 225€   Mai – Dez. 2014 Teilnahme an 9 Sitzungen mit einem Sitzungsgeld von 25€

25€ x 12 = 300€   Sitzungspauschale  pro Monat 25€ von Januar bis Dezember 2015
25€ x 17 = 425€   Jan.- Dez. 2015 Teilnahme an 17 Sitzungen mit einem Sitzungsgeld von 25€
An zwei Sitzungen konnte ich nicht teilnehmen, diese muss ich zurücküberweisen.

10€ x 8 = 80€        Technikpauschale pro Monat 10€ von Mai – Dezember 2014
10€ x 12 = 120€    Technikpauschale pro Monat 10€ von Januar – Dezember 2015

Außerdem genieße ich Vergünstigungen im Badepark, hier werde ich wie eine Mitarbeiterin berechnet.

Die Einnahmen wurden von mir verwendet für meine Seminare in der Kommunalpolitik und für Fachliteratur, Büromaterial, sowie ein Tablet für die Sitzungen, damit ich das Ratsinformationssystem nutzen kann.

Mit dem Geld finanziere ich auch die Ausgaben als Seniorenbeauftragte. Hier fallen Kosten für Telefon, Auto, Büromaterialien, Spiele, Getränke, Reinigungs- und Nahrungsmittel an. Als Seniorenbeauftragte arbeite ich auch ehrenamtlich, bekomme aber keine Aufwandsentschädigung und verfüge über kein Budget.

Gedanken zum Jahreswechsel

Rathaus Bad Wiesse

Das Rathaus in Bad Wiessee

Zwischen Weihnachten und Neujahr nutze ich in der Regel die Zeit um zurück zu schauen.

Als Gemeinderätin durfte ich weiterhin viel lernen und ich verstehe heute die politischen Zusammenhänge wesentlich besser. Mir ist nun klar wieso vieles nicht funktionieren darf. Ein Beispiel was ich persönlich gut bei der Umsetzung beobachten konnte, ist das Ratsinformationssystem. Viele Dinge wären viel zu einfach und die Räte, sowie die Bürger hätten die Möglichkeit Inhalte, Vorgänge, Zusammenhänge und Abläufe zu verstehen.

Wieso ist das so gewollt? Weil es bei uns schwierig ist gute Projekte/Ansichten durchzusetzen. Was sind gute Projekte? Fast jeder Gemeinderat hat so seine Eigenen. Unter Anderen ist da Herr Huber mit „seinem“ Kommunalunternehmen. Sehr lange bekämpft und nun als es sich nicht mehr aufhalten ließ, könnte man meinen, dass es die Idee von ganz anderen Räten war. Es ist erstaunlich, wie schnell die Meinungen kippen können.

Für mich ist es gut einen gewissen Abstand zu behalten um sachlich zu bleiben. So werde ich weiterhin versuchen mir selbst eine Meinung zu bilden, indem ich mit den Verantwortlichen oder Beteiligten spreche. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass dies sehr zeitaufwendig ist, doch ich werde es in diesem Jahr auch so weiter praktizieren.

Ansonsten muss ich als Gemeinderätin realistisch denken und frage mich stets: Was kann ich wirklich bewegen?

Und bei dieser Frage bin ich sehr dankbar, dass ich als Seniorenbeauftragte direkt etwas für unsere Bürger tun darf. Mein Wunsch für dieses Jahr ist es in Richtung „Verbinden der Generationen“ zu arbeiten. – Verständnis füreinander aufzubauen. -

Als Verwaltungsrätin des Kommunalunternehmens beschäftigte ich mich letztes Jahr mit den Mietern und ihren Wünschen im Bereich des Wohnens. In diesem Jahr müssen wir Räte schauen was energetisch sinnvoll ist und wie die Umsetzung gelingen kann.

Ja, das wird wieder ein spannendes Jahr und ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit allen politischen Richtungen.