Partei- und Fraktionslose Gemeinderätin

Immer wieder tauchen die wildesten Gerüchte über mich auf und die Leute fragen sich:

„Was hat die Meister für eine politische Position?“

Alles begann mit der Wählergruppe.Peace love and happyness award
Die Gruppe fand sich kurz vor der Kommunalwahl zusammen, um für den Erhalt des Badeparks in unserer Gemeinde zu kämpfen. Und obwohl wir nur 8 Personen auf der ranBW Gruppenliste sind, kannten sich die meisten von uns nicht. Leider wurden wir keine homogene Gruppe. Doch um so erstaunlich war es, dass trotz vieler Meinungsverschiedenheiten und geraumer Turbulenzen 3 Personen ein Mandat im Gemeinderat bekamen. Ich denke, damit hat keiner gerechnet, da nur der ranBW Bürgermeisterkandidat von der CSU unterstützt wurde und nicht die Wählergruppe. Die Personen von ranBW wurden von Wiessern gewählt, die sich kritische Gemeinderäte wünschten. Es sollte ran gegangen werden. So verstehe ich meinen Wählerauftrag und das tue ich.

Nun zu den Fraktionen. Um in Ausschüsse zu kommen muss ein Gemeinderatsmitglied in einer Fraktion mit mindestens 3 Mitgliedern sein und deshalb haben wir eine ranBW- Fraktion gegründet. Wir teilten uns die Themen auf und ich hoffte auf eine konstruktive Arbeit nach ISO 26000. Doch leider kam alles anders und so habe ich konsequent die Fraktion verlassen. Bei mir geht es um Inhalte und nicht um Machtgehabe. Ob ich wieder einer Fraktion beitrete weiß ich noch nicht. Im Moment möchte ich ein verbindendes Element sein. So arbeite ich gerne ehrenamtlich für unsere Bürger und biete ihnen damit eine neutrale Gemeinderätin. Meine politische Richtung heißt bürgernahe Sachpolitik und direkte Demokratie (www.mehr-demokratie.de). Früher hätte ich gesagt: Ich stehe rechts vom sozialen Liberalismus, der aus einer Bürgerschaft entsteht, die selber Verantwortung übernimmt und sich für gesellschaftlich sozial Schwache einsetzt, ihnen aber immer die Möglichkeit gibt sich selber zu entwickeln. Wirtschaftlich bin ich für eine soziale Marktwirtschaft (mit wenig Lobbyismus und unsinnigen Regularien) und mehr Selbstbewusstsein (Beispiel TTIP). Im kommunalen Bereich ist ein wirtschaftlicher Mix sicher von Vorteil. Auf alle Fälle werde ich später dazu noch mehr schreiben.

Politisch bewundere ich Petra Kelly, Angela Merkel, Sabine Leutheusser- Schnarrenberger, Hans- Dietrich Genscher, Hannelore Kraft, Boris Palmer und Marina Weisband.